Professur für Wissenschaftsforschung
 

CV

Ariane Tanner studierte Allgemeine Geschichte, Philosophie und Religionswissenschaft in Zürich und Barcelona. Ende 2004 erhielt sie ihr Lizentiat (MA) in der Geschichte der Neuzeit mit einer auf Interviews basierenden Abschlussarbeit über einen Wiener Zweig der 68er Bewegung („Der Franzose und die Wiener. Die Welt der Gruppe Spartakus um 1970: Eine Oral-History Studie“). Anschliessend arbeitete sie als Assistentin für „Bibliothek und Finanzen“ am Historischen Seminar der Universität Zürich. Gleichzeitig (2005) war sie am interdisziplinären Forschungsprojekt des Collegium Helveticum in Zürich angestellt, um zum Thema „Emotionen und Geschichtswissenschaft“ eine kommentierte Datenbank zu erstellen. Im Winter 2006 bewarb sie sich erfolgreich mit einem wissenschaftshistorischen Projekt für einen „Research Grant“ der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Seit März 2007 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Wissenschaftsforschung und arbeitet an ihrer Dissertation zur Mathematisierung der Biologie anhand der Lotka-Volterra-Gesetze.

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Aufsätze

2009. "Spartakus - Hydra - Longo maï: eine transnationale 68er Geschichte". In: 1968-1978. Ein bewegtes Jahrzehnt in der Schweiz/ Une décennie mouvementée en Suisse. ed. Janick Marina Schaufelbuehl. Zürich: Chronos Verlag, 249-258.

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Vorträge

2012. “Publish and Perish. Lotka und die Anspannung in der Wissenschaft”. Kolloquium am Lehrstuhl für Kulturwissenschaften . Universität Luzern .

2011. “Plankton: „They quickly die and fade“”. Unter Wasser. Lebensformen zwischen Ozean, Aquarium und Computer. 10.-11.11. 2011. IFK Wien.

2011. “Pelagische Nahrungsketten: Hardy und die Heringe”. Zeitspeicher – Zeitmaschine – Zeitpunkt 10.-11.6.2010. Universität Zürich .

2008. “Von der ‚echten österreichischen Kampftradition’ über schweizerischen Agitprop hin zu einer Kommune in der Provence: Spartakus, Hydra, Longo Maï”. 1968 in der Schweiz 2./3. Mai. Bern/ Lausanne.

2007. “Fische in der Formel. Das Individuum, die Populationsdynamik und die Mathematik”. 90. Jahrestagung der DGGMNT „Praxis der Theorie“ . Wuppertal.

2006. “Populationsdynamik und Resonanzphänomene”. Abschlusskonferenz Körperwellen. Zur Resonanz als Modell, Metapher und Methode . Graduiertenkolleg Körper-Inszenierungen Berlin.

2005. “Emotionen und Geschichtswissenschaft”. Interdisziplinäres Forschungskolloquium . Collegium Helveticum Zürich.

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weitere Medienpräsenz

mit Christina Wessely/ Isabel Kranz u.a.. 16.11.2011. “Die große Meereslust. Der Ozean, das Aquarium und die Forschung (Dimensionen - die Welt der Wissenschaft). Gestaltung: Ulrike Schmitzer (Interview)”. In: Ö1.

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