Professur für Wissenschaftsforschung
 

CV

Ernst-Christian Steinecke (geboren 1984 in Göttingen) studierte Philosophie, Alte Geschichte und Griechische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Sein Studium schloss er 2009 mit einer Magisterarbeit in Philosophie ab, in welcher er sich unter besonderer Berücksichtigung zeichentheoretischer Aspekte mit den Möglichkeiten und Grenzen einer historischen Anthropologie der Dinge und des körperlichen Verhaltens beschäftigte (siehe Veröffentlichungen). Von September bis Dezember 2009 war er Mitglied im Graduiertenkolleg »Bild und Zeit« des NFS Bildkritik »eikones« in Basel. Seitdem arbeitet er an einem Dissertationsprojekt, das die material- und praxisgeschichtlichen Aspekte historischen Wissens in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Blick nimmt (siehe Projekte). Seit Januar 2010 ist er Assistent an der Professur für Wissenschaftsforschung der ETH Zürich, seit 2011 zudem Mitglied im Graduiertenkolleg des »Zentrums Geschichte des Wissens«. Neben der Medien- und Materialiengeschichte wissenschaftlicher Praktiken zählen die Universitäts- und die Disziplinengeschichte, insbesondere die Geschichte der Geschichtswissenschaft(en) und der Philologie(n), sowie allgemeinere Fragestellungen der historischen Anthropologie, Kultur- und Alltagsgeschichte zu seinen Interessenschwerpunkten.

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Monografien

2009. Objektivierte und inkorporierte Expressivität: Theoretische und methodologische Vorüberlegungen zu einer phänomenologisch-strukturgenetischen Anthropologie des Ausdrucks. Freiburg i.Br.: Breyer.
Verlagshomepage

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Aufsätze

2010. "Inkorporierung, Objektivierung, Akkumulation: Über den Zusammenhang von Erfahrung und Geschichte aus Sicht einer historisch-kultursoziologisch orientierten Anthropologie des Ausdrucks". In: Erfahrung und Geschichte: Historische Sinnbildung im Pränarrativen. ed. Thiemo Breyer u. Daniel Creutz. Berlin/New York: De Gruyter, 167-184.

2010. "Evidenz(an)ordnungen: Zum Verhältnis von Phänomenologie, Phänomenotechnik und epistemischen Systemen". In: Nach Feierabend 6: 119-137.

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Vorträge

2011. “Im Theoriebaukasten des Universalhistorikers: Über die Materialsammlungen von August Ludwig Schlözer (1735-1809)”. Begriffe auf dem Papier: Die Zettelwirtschaft der Geisteswissenschaftler 9.9.-10.9.2011. eikones NFS Bildkritik (Basel) & DFG-Graduiertenkolleg "Schriftbildlichkeit" (FU Berlin) Basel.

2009. “Evidenz(an)ordnungen: Zum Verhältnis von Phänomenologie, Phänomenotechnik und epistemischen Systemen”. Husserl-Arbeitstage 2009: Normalität und Normativität in der Lebenswelt 26.11.-28.11.2009. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.

2008. “Inkorporierung, Objektivierung, Akkumulation: Über den Zusammenhang von Erfahrung und Geschichte aus Sicht einer historisch-kultursoziologisch orientierten Anthropologie des Ausdrucks”. Erfahrung und Geschichte: Historische Sinnbildung diesseits des narratologischen Paradigmas 3.-5.10.2008. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.

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